Zielgruppe Frauen für Astra-Bier

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Bildquelle: Astra  http://www.astra-bier.de

Ein Bier auf der Suche nach einer neuen Zielgruppe

Die Marke Astra will eine neue Zielgruppe ansprechen. Und das ohne Streuverluste. Denn das erste sprechende Astra-Plakat erkennt bei seinem Betrachter, ob es sich um Mann oder Frau handelt und spricht nur die weibliche Zielgruppe direkt an. Entweder als Fotograf beim Model-Shooting, der dann leider kein Foto aber dafür ein Astra für die Kandidatin hat. Oder als fleißiger Hausmann, der das Bügeln für die Liebste übernimmt. Sie geht in die nächste Kneipe und braucht nur zu sagen: „Astra spricht mich an“.

Was bedeutet das nun für die Zielgruppe? Bisher ist diese jung, männlich kernig mit einem starken regionalen Bezug zu Hamburg und einer tiefen Verbundenheit zum FC St. Pauli. Provokant die Markenbotschaft in der bisherigen hauptsächlich analogen Kommunikation mit dem claim „Astra, was dagegen?“. Im Wettbewerbsumfeld ist Astra positioniert als regionales Szene-Bier neben anderen regionalen Marken wie Jever oder line extensions wie z.B. von Becks. Die Anzahl der Astra Kenner und Konsumenten soll jetzt um die der Damenwelt bereichert werden.

Vor allem bei der Zielgruppenanalyse entscheidet immer der menschliche Faktor hinter der Definition. Der potentielle Kunde bzw Kundin entscheidet über den Unternehmenserfolg, besonders bei Produkten mit hoher Verfügbarkeit. Stark individualisierte Lebensstile, losgelöst von soziodemografischen Eckdaten formen die Bedürfnisse der Menschen. Denn nicht nur die äußeren Faktoren sind es, die eine Zielgruppe definieren. Sondern die Tatsache, dass diese Leute auf der Suche nach dem gleichen Lösungsangebot sind und gleiche Bedürfnisse haben.

Darauf basierend ergibt sich die Zielgruppe:

  • Demografische Merkmale: weiblich, Alter zwischen 20 und 35 Jahren, Single,  mittleres HHNE, Lebensmittelpunkt in oder um Hamburg, gehören der Generation „Praktikum“ an und gehen gerne mit ihren Mädels feiern.
  • Lebensstil: Inbetweens, die genau wie Astra unkonventionell und freiheitsliebend sind in ihrer Lebensplanung. Das spiegelt sich auch in einem eher unsteten beruflichen wie privaten Werdegang wider, der auch den ein oder anderen Mitmenschen mal provozieren kann. Durch ihre Flexibilität und Mobilität stellt die regionale Marke jedoch immer wieder einen starken Bezug zur realen Heimat oder Konsum-Heimat her und kann so die Markenbindung noch verstärken.
  • Mediennutzungsverhalten: Nachrichten werden online konsumiert, auf der TV-Liste stehen GNTM und das Dschungelcamp, sie sind stark sozial vernetzt, ihre Lieblingsblogs fungieren als Berater in vielen Lebenslagen.
  • Funktionale Zugehörigkeit: zusammen mit den Freundinnen wird im Gym trainiert.
  • Problembewusstsein: die weibliche Zielgruppe hat den Partner fürs Leben noch nicht gefunden ist auf Parties und in Kneipen auf der Suche. Die Tatsache von einem Getränk angesprochen zu werden, das bisher stark mit der männlichen Zielgruppe verknüpft war, gibt zusätzliche Ansätze zur Kontaktaufnahme. Andererseits könnten sich Männer in ihrem „Astra-Revier“ von den weiblichen Konsumkonkurrentinnen bedroht fühlen.
  • Position in der Maslow-Pyramide: Stufe 3 der Maslow’schen Bedürfnispyramide, die Grundbedürfnisse sind gedeckt, die Zielgruppe tritt bevorzugt im Rudel mit Freundinnen auf und nutzt die Feierabende, um auf Männerfang zu gehen.

Astra hat ein Herz, jetzt auch für Frauen. Man darf gespannt sein!

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