CPC – Cost per Click

CPC – Cost per Click

Hurra, ich habe Google Adwords und das CPC – COST per Click Verfahren verstanden! Deshalb habe ich auch direkt eine Kampagne gestartet, mit allem was dazu gehört. Und da ich natürlich auch Geld verdienen wollte, habe ich mir erst einmal ein paar Keywords gekauft. Zu meiner Verwunderung haben zwei der drei Keywords auch wirklich Sinn gemacht. Jedoch bei dem Dritten bin ich mir nicht so ganz sicher. Da dieser zwar immer angeklickt worden ist, ich aber nichts an Ihm verdiente.

Hmmm, denke ich mir also wirklich verstanden scheine ich das Programm doch noch nicht zu haben… Aber nun gut. Wo ein Fehler, da eine Lösung. Um Euch kurz einen Überblick zu verschaffen, worum es in meiner Kampagne geht:

Problemdarstellung

Ich habe den Fussball-Shop „www.Fussball-Fieber.de“. Auf dieser Seite kann man offizelle WM-/ EM-Bälle bestellen, sich eigene Fussbälle kreieren, Replika kaufen u.s.w..

Ich möchte das viele neue Käufer auf meiner Seite Fussbälle kaufen. Aus diesem Grund habe ich mir folgende Keywords gesichert:

1) Fussball                          0,80 € per Click

2) Fieber                             0,60 € per Click

3) Fussball-Fieber            0,20 € per Click

Damit habe ich jetzt einen durchschnittlichen CPC von 1,60€/3= 0,53€.

Bildquellen der Gallerie:

https://www.google.de/search?q=Fussball&ie=utf-8&oe=utf-8&gws_rd=cr&ei=XJWqVLLgKYr0UtHSgKAL

 Naja, es kommt ja halt auch alles in meiner Domain vor dachte ich mir, also muss das ja auch Sinnvoll sein. Komischerweise habe ich aber noch gar keinen Verkauf eines Fussballes durch mein Keyword „Fieber“ generiert. Obwohl das gar nicht so preiswert war und ich ich laut Google eine ganz hohe Trefferquote hätte erzielen können. Jetzt stellt sich mir die Frage, woran liegt das und wie kann ich das Ändern.

Nun habe ich einmal jedes Keyword bei der Google-Suche eingegeben und stelle zu meiner Verwunderung fest, dass mein „Fieber“ gar nicht in Verbindung mit dem Fussball oder geschweige denn mit meinem Shop gebracht wird.

Aber es gibt augenscheinlich Menschen, die mein Fussball-Fieber für eine Krankheit hielten, gerade während der WM war der Ansturm auf meine Seite imens  groß, jedoch ohne etwas zu kaufen. Das bedeutet, das ich bei jedem Click  0,60€ zahlen musste, aber nichts verkaufte. Zu allem Überfluß hat mich Google selbst im  dem Ranking auch nicht weiter nach vorne gebracht.

Lösungsansatz

1) Ich nehme das Keyword komplett raus           -> ich spare dadurch 0,60€ die mein Keyword kostet

-> senke die Kosten auf eine Durchschnittsrate von 0,50 €

2) Ich ersetze das Keyword durch ein Anderes   -> Spezifischer, z.B. „Fussball gestalten“, „Fussball  kaufen“etc.

3) Ich erweitere das einzelne Wort und

vv.schreibe einen Satz                                                -> „Kaufen Sie jetzt den originalen WM-Fussball von                                                                                                                     Adidas“,                                                                                                          ->“Das Geschenk für jeden Fussball-Fan – der                                                                                                                   individuelle Fussball mit Ihrem Namen“

Fazit

Dieses sind nun alles nur kleine Beispiele, wie man seine CPC – Cost per Click Rate verändern und im besten Falle erhöhen kann und trotzdem weniger monetäre Mittel dafür einsetzten muss. leider ist es nicht ein Patentrezept, denn, wenn man schon mit Google Adwords arbeitet, hätte man am Anfang sich schon einmal Gedanken über seine Zielgruppe, seine Plattformen und einen möglichen Kostenplan gemacht, würde man jetzt nicht so wie „Ochs-vorm-Berg-stehen“. Es ist egal, was man macht, jedoch sollte man immer erst einen Schritt nach dem Anderen machen. Das hört sich jetzt evtl. etwas überheblich an, soll es aber gar nicht sein! Sondern nur ein Hinweis darauf, das man nicht das eigentliche Ziel aus  den Augen verlieren darf. Das spart Zeit und Geld!

  

Über tkapteina

> 31 Jahre > gelernter Restaurantfachmann > Drei Vertäge auf verschiedenen Kreuzfahrtschiffen > Arbeiten als Commis- und Chef de Rang > Besuch der Wirtschaftsfachschule Berlin-Mitte
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