NFL.com – Bannerwerbung in Maßen

Die National Football League (NFL) wird als die mächtigste und reichste Sport-Liga der Welt angesehen. Sie betreibt sehr effektives Marketing in allen Bereichen, so auch mit ihrerem Auftritt im Internet. Die Website der Liga ist sehr benutzerfreundlich und alle darauf gezeigten Tools/Features sind immer auf dem neuesten Stand und haben hohe Qualität. So ist es auf den ersten Blick verwunderlich, dass es dort keine ausgefallene Bannerwerbung gibt. Zugleich macht es verständlich, dass die NFL wohl ihre Integrität im Internet waren will und daher auf eine Überflutung des Kunden/Fans mit Werbung bewusst verzichtet. Bannerwerbung kann ja auch nervig sein und auf den Website-Besucher abschreckend wirken. Die NFL zeigt auf diese Weise, dass sie nicht auf diese Einnamequelle angewiesen ist und den eigenen Kunden an die erste Stelle setzt.

Optisch Ansprechende Bannerwerbung für eigene Produkte.

Ein paar Banner gibt schon auf der Seite, jedoch meist in eigener Sache. Die Anzeigen für die eigenen Produkte werden rechts als „Medium Rectangle“ oder oben als „Superbanner“dargestellt und fallen nicht direkt als Werbung auf. Sie verlinken zu den anderen NFL-Seiten (Tickets, Merchandise Shop etc.) und befinden sich meist zwischen  einem Artikel und der Gallery oder einer Umfrage. Sie sind optisch ansprechend, unterscheiden sich kaum von einem regulären Artikel, und leiten den Nutzer mit einem Klick zur gewünschten Webseite. Der eigene Superbanner ist ebenfalls  online und ist mit einem Countdown versehen – er „bewegt sich“ ist aber nicht anstrengend anzuschauen.

Fremde Werbung fällt nicht unangenehm auf.

Banneranzeigen für fremde Produkte sieht man dort (manchmal) auch aber nur jeweils maximal zwei Banner zur selben Zeit und immer statisch, an der selben Stelle – oben als „Superbanner“ oder rechts als „Medium Rectangle“ zwischen Beiträgen und der eingenen Werbung. Der Besucher wird nicht von der Werbung verfolgt. Zudem, was ich sehr interessant finde, verschwinden die fremden Banner nach gewisser Zeit oder wenn man von der selben IP adresse das dritte mal auf die Seite geht, die Seite „refreshed“ bzw. zwischen den einzelnen Pages wechselt. Das finde ich in diesem Fall recht effektiv. Einem regelmäßigen Besucher wie mir fällt diese Werbung dann richtig auf! Sie hebt sich für mich ab weil ich es nicht gewohnt bin an dieser Stelle auf der Seite überhaupt Werbebanner zu sehen.

Weniger ist mehr auf NFL.com .

Auf der Website der NFL ist, was Bannerwerbung angeht, weniger eben mehr. Die Banner fallen dem Nutzer nicht unangenehm auf, was sicherlich Teil der online Marketing-Strategie im Unternehmen ist. Die Tatsache, dass NFL.com kaum Werbung für fremde Produkte/Dienste zulässt verleiht dem Ganzen noch ein wenig mehr Glaubwürdigkeit  – á la“ wenn NFL.com das zulässt dann muss es relativ seriös sein“. Das muss es natürlich nicht aber den Eindruck könnte man schon gewinnen.

Übrigens, ab und zu kommt auch mal ein „pop-up“ in eigener Sache. Aber eben zu selten um sich als online Gast darüber zu ärgern.

NFL.com achtet sehr darauf, dass Onlinewerbung – ob die eigene oder fremde – nicht den eigentlichen Inhalt überrumpelt und in den Hintergrund stellt. So gewinnt der User einen positiven Eindruck und empfindet die Werbebanner nicht als lästig, wenn sie denn überhaupt zu sehen sind. Keine so schlechte Strategie….wenn man es sich wie die NFL leisten kann nur einige wenige Werbekunden auf die eigene Website zu lassen.

 

 

Xovi Auswertung vor der Text-Optimierung

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Xovi Auswertung nach der Optimierung der relevanten Begrriffe

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