Bannerwerbung der Rheinischen Post 2015

Die Rheinische Post bewirbt ihr Internet-Portal mal mehr mal weniger aggressiv mit Bannerwerbung.

Bannerwerbung Rheinische Post

Screenshot Bannerwerbung

Dies ist ein Screenshot vom 24.03.2015!

http://www.rp-online.de/

Seit ca. einem Jahr gibt es von Zeit zu Zeit sehr nervige Popups und am unteren Rand der Seite klappt eine manchmal über die gesamte Breite der Seite laufende Animation, die ein drittel des Artikels permanent verdeckt. Auch läuft die Seite nicht mehr ruckelfrei im Operabrowser und zeigt dort ein verzerrtes Schriftbild.

Es wundert mich, dass trotz des ausgiebigen Gebrauch von statischen Werbeanzeige in der rechten Sidebar, trotzdem nicht auf Popups verzichtet wird, die man sowieso mit einem Bannerblocker unterbinden könnte.

Zur Zeit empfinde ich den vehementen Vorstoß immer neuer Werbeprogrammierer Tricks, wie Popupbanner die man lästig wegklicken muss oder dieses ständige Cookies bestätigen müssen, weil sonst die Seite nicht richtig funktioniert und von 100 Trackingprogrammen  ständig gleichzeitig verfolgt zu werden, welche Seiten ich alle besuche, eine Verletzung meiner Persönlichkeitsrechte die in den Datenschutzgesetzten stärker geschützt werden müssen. O.K., die Telekom weiß auch mit wem ich diesen Monat telefoniert habe, aber nicht über was. Das weiß nur die NSA, die wie der Spiegel schon vor 10 Jahren berichtet hat, und die sich über dem größten Telefonknotennetz der Telekom in Frankfurt ein Haus gekauft hatte, um die direkt unter ihrem Keller führenden Glasfaser- und Kupferkabel anzuzapfen und ganze Gespräche mitzuschneiden.

Das jetzt selbst Sigmar Gabriel in die gleiche Kerbe wie die Amerikaner haut, um uns mit Terrorangst unsere Bürgerrechte über die Hintertür ab zu erkennen, als könne uns der Staat gängeln und kontrollieren, wie er gerade möchte, wird der SPD noch einmal kräftig in dem Moment als Gegenwind in der politischen Sympathie entgegenschlagen, wenn Gabriel langsam realisiert, dass die Überwachung des Staatsbürgers bereits Ausmaße angenommen hat, so dass unser eigener Geheimdienst in Bonn Alarm schlagen muss, da ihr Rechenzentrum täglich von über 30000 Hackerangriffen überrollt wird und sie nur ahnen können, wie häufig ihre Firewall schon überlistet wurde und man ihnen Daten klaute, ohne dass dies überhaupt bemerkt wurde. Das aber jetzt auch jeder einzelne Bürger weniger über sich selbst weiß, als Google, und zwar nicht nur was die eigenen Passwörter betrifft, sollte uns allen zu Denken geben!

Über Schultze-Rhonhof

Evangelischer Theologe
Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.