Crowdfunding mit Kickstarter

Was ist die Idee?

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Kickstarter.com zählt zu den international wohl größten und bekanntesten Plattformen für Crowdfunding. Das Unternehmen ermöglicht es Menschen mit Visionen ihre Projektidee auf der Plattform vorzustellen und zu vermarkten, und um ein konkretes Spendenaufkommen für ihre Startups bis zu einer selbstgesetzen, bestimmten Deadline zu bitten. Dabei gilt die Devise „alles oder nichts“. Wer das Spendenziel nicht erreicht, erhält auch keine anteilige Finanzierung. Als Spendenanreiz bieten die Gründer ihren Investoren und Fans gerne exklusive Filmvorführungen, spezielle Buchversionen oder versprechen Einladungen zu Premierenveranstaltungen. Der Kreativität der Startups sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Dabei ist auch allein die Bekanntheit der Plattform zu berücksichtigen. Denn selbst, wer sein Spendenziel nicht erreicht, generiert durch das Online-Marketing auf der Crowdfunding-Plattform unter Umständen einen höheren Aufmerksamkeits- und Bekanntheitsgrad, der dem Startup durchaus den notwendigen Auftrieb geben kann. Denn viele potenzielle Investoren nutzen die Plattform auch, um sich einfach über neue, kreative Projekte zu informieren.

Kickstarter und „die anderen“

Auf Selbstauskunft von Kickstarter erreichten bisher ca. 44 Prozent der Startups ihre selbstgesteckten Plansummen und konnten somit ihre vorgestellten Projekte finanzieren. Bei Erreichen des Spendenziels fließen zudem 5 Prozent der erhaltenen Gelder als Gebühr wiederum an Kickstarter. Insbesondere dieser Punkt unterscheidet den amerikanischen Konzern von deutschen Alternativen wie startnext. Zudem ist Kickstarter in Deutschland, wie fast ganz Europa (Ausnahmen sind die Niederlande und Großbritannien) nicht in der „Vollversion“ nutzbar. D.h. es ist zwar möglich sich online über Projekte der Plattform zu informieren und Geld zu spenden, eigene, neue Ideen können aber mangels eines US-Kontos gar nicht erst vorgestellt werden. Eine kleine Lücke findet sich nur für Projekte mit einem amerikanischen Partner. Mit einem Fuß in den USA lässt sich diese Euro-Problematik innerhalb des Bezahlsystems der Crowdfunding-Plattform bisher noch umgehen. Laut einem meedia-Bericht im Juni 2014 plant Kickstarter nun auch einen Deutschland-Start. Die Ankündigung für Herbst blieb allerdings bis jetzt in der Umsetzung aus.

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