Die RoboCup – Auf der Suche nach der Zielgruppe

Für eine Zielgruppenalyse widme ich mich der RoboCup-Tasse.

Der Preis der RoboCup ist mit ca. 14.95€ zwar allgemein in einem nicht zu hohen Rahmen, im Vergleich zu anderen Tassen aber doch schon hochpreisig und richtet sich hauptsächlich an „Liebhaber“/Fans. Damit ist es kein Massenprodukt, das man „überall, wo es Tassen gibt,“ erwerben kann. Es setzt eine popkulturelle Bekanntheit con Robocop voraus.

Soziodemographische Verortung der Zielgruppe

Die Zielgruppe der RoboCup ist deshalb fast ausschließlich männlich und über 30 Jahre alt (alt genug, um die klassische Figur direkt als Film, TV Serie, Computerspiel, Comic, Action-Figur) erlebt zu haben. Soziodemographisch sollte also neben den oben genannten beiden Faktoren auch eine gewisse , westlich geprägte, popkulturelle Vertrautheit in der Zielgruppe gegeben sein, gepaart mit der damit verbundenen Medienkompetenz. Soziodemographische Merkmale wie Familienstand, Haushaltsgröße, Bildung, Beruf, Einkommen spielen hier keine Rolle.

Aufgrund der oben bereits vorausgesetzten Medienkompetenz und des medien-/popkulturellen Hintergrunds des ikonographischen Themas der RoboCup wird die Zielgruppe folgende Medien stark nutzen: TV, Internet, Social Media. Über die beiden letzgenannten Medien kann die Zielgruppe dann auch gezielt auf das Produkt aufmerksam gemacht werden.

Was die funktionale Zugehörigkeit betrifft, wird sich die Zielgruppe (z.B. als „Nerd“) in Communities (Film, Comics) aufhalten.

Zukünftige Lebensstile werden nicht angesprochen. Allerdings entspricht das Thema einer Retro-Sehnsucht, die sich überall Bahn bricht.

Wirkliche Probleme können durch die RoboCup nicht gelöst werden, eher würde ich hier vom Ausgleich einer defizitären Alltagszone sprechen, d.h. es geht um die Auflockerung von Alltagssituationen. Man kann in alltäglichen Handlungen (Kaffee am Morgen und/oder bei der Arbeit) ein positives Incentive für sich setzen (sich mit positiver Sentimentalität oder romantisch verklärt an die eigene Jugend erinnern).  Ausserdem kann man damit eine gewisse Aufmerksamkeit erreichen und seinen Sinn für Humor zeigen (oder den anderer herausfordern).

Zielgruppenanalyse in der Maslow-Pyramide

In der für die Zielgruppenanalyse wichtigen Maslow-Pyramide spricht das Produkt eher die Spitzenbereiche an, weil es am Ende auch um emotionale Bedürfnisse geht (Selbstverwirklichung, Anerkennungsbedürfnis, Bedürfnisse des sozialen Zusammenhangs).

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