Die Smartphone-Revolution – Nur ein Screen. Alles Drin!

Der nächste Schritt in der Evolution der Smartphones ist erreicht. Nun können sämtliche Lebensbereiche in Haus oder Wohnung (wie z.B. Küche, Heizung, Sicherheitssytem) genauso wie alle Multimediageräte aus einer Hand durch dieses neue und einzigartige Smartphone gesteuert werden. Aber der größte Clou ist der Preis, denn nur für 99 € kann man sich den Traum, dies alles aus einer Hand steuern zu können schon erfüllen. Eine erste Analyse interner und externer Faktoren ergibt dabei Folgendes.

SWOT-Analyse: S wie Strengths

Die Stärken des Smartphones liegen hier (sorry) „auf der Hand“. Es führt zu einer (1)Vereinfachung des Alltagslebens. Man hat eine Bedienung für sämtliche ansteuerbare Geräte des Eigenheims.  Ein vergleichbares Gerät gibt es derzeit nicht. Dieses absolute (2) Alleinstellungsmerkmal könnte eigentlich schon genügen. Dazu kommt aber dann noch ein (3) Preis, der auf dem derzeitigen Markt schon für jedes einfache Smartphone mehr als günstig wäre.

SWOT-Analyse: W wie Weaknesses

Trotz der vorgenannten Stärken gibt es aber auch einige Schwächen, die nicht unerwähnt bleiben dürfen. Durch die Bündelung der Bedienfunktionen auf die gesamte Haussteuerung sind auch alle Geräte durch eine (1) eventuelle Störung/Beschädigung des Produkts betroffen. Dies betrifft natürlich ebenfalls (2) den (eventuellen) kriminellen Zugriff von aussen auf das Smartphone. Der (3) gefährdete Datenschutz (hier die vollständige Sammlung aller Haushaltsdaten) spielt dabei auch eine gewaltige Rolle. In eher praktischer Hinsicht kann der Benutzer bei der Bündelung so vieler Bedienfunktionen möglicherweise auch die (4) Übersicht verlieren. Diese Schwächen sind in Ihrer Gesamtheit nicht zu vernachlässigen und bergen auch einige Gefahren, auf die ich später noch gesondert eingehen möchte.

SWOT-Analyse: O wie Options

Bei einem Blick auf die externen, das neue Smartphone betreffenden, Faktoren möchte ich zuerst einmal natürlich auf die Chancen eingehen. Wie bereits bei der Beschreibung der Stärken (s.o.) beschrieben, gibt es nichts Gleichwertiges. Diese Marktlücke wird sich in (1) riesiger (eventuell sogar umfassender) Nachfrage Bahn brechen. Da man damit als erster auf dem Markt ist, wird dies zudem zu einer (2) immensen medialen Resonanz führen, die auch Unternehmen und Unternehmensleitung betrifft, und von der alle profitieren werden. Dies wird natürlich ebenfalls zu gesteigerter Nachfrage führen. Am Ende dieser Entwicklung steht dann eventuell (3) eine Monopolstellung.

SWOT-Analyse: T wie Threads

Wo Chancen sind, lauern aber auch Gefahren, und im vorliegenden Fall sind diese keinesfalls zu vernachlässigen, da sie den Unternehmenserfolg nachhaltig gefährden können. Zuallererst muss gesichert sein, (1) daß eine gesteigerte Nachfrage auch bedient werden kann. Sonst tritt womöglich der umgekehrte Effekt ein, von dem sich das Unternehmen nicht wieder erholen wird können. Darüber hinaus ist man extern auch vom (2) Betriebssystem abhängig. Gibt es hier Probleme, leidet das Gesamtprodukt. Ein weiterer externer Faktor sind natürlich (3) die Mitbewerber, die auf jeden Fall reagieren werden (Entwicklung eines vergleichbaren günstigeren/besseren Produkts) und ihre bisherige Marktmacht ausspielen könn(t)en. Und zuguterletzt darf man auch (4) Politik und Gesellschaft nicht ausser Acht lassen. Durch die unter Schwächen (s.o.) angesprochene Datenschutzproblematik könnten von institutioneller Seite (nachträgliche) Vorgaben und Bestimmungen kommen, die zu kostspieligen Änderungen und Konsequenzen führen würden.

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