Digital Marketing Trends | Was erwartet uns 2015?

Eine spannende Sache für Online-Marketing Manager ist es immer zu beobachten, welche Trends für das kommende Jahr zu erwarten sind. Aber handelt es sich dabei um echte Trends oder Buzz-Words – also die sprichwörtliche „Sau die durch’s Dorf gejagt“ wird? Diese „Trends“ sind natürlich immer mit Vorsicht zu betrachten – schaut mal genau hin, wer die Trends veröffentlicht und welcher Zweck damit verfolgt werden könnte.

2015-Digital-Marketing-Emerging-Trends

Digital Marketing Trends 2015 [Klick für vollständige Ansicht]

Infografik „The three emerging Trends in Digital Marketing“

In einem Blog der Firma (!) Syndacast, einem Serviceanbieter rund um Digital Marketing wird eine sehr anschauliche Infografik präsentiert, die mir Mitte Dezember 2014 auf Twitter das erste Mal begegnet ist und seitdem fleissig geteilt wird.

Im wesentlichen bewegen sich die Trends im bekannten Umfeld:

  • #1 Mobile
  • #2 Social Media
  • #3 Content Marketing
Mobile has been in limelight as the next big thing for the past few years. And to a certain extend, it more or less has. Fact is, the mobile marketing umbrella is huge! From geo-targeting to in-app advertisements, responsive designs and the list goes on. So will 2015 be yet another year for mobile? See the full 2015 Digital Marketing Trends infographic by Syndacast here to see how Mobile Marketing will play out, as well as other notable trendsQuelle: syndacast.com

Im Folgenden ein paar aus meiner Sicht interessante Kennzahlen aus der Infografik.

Trend [#1 Mobile]

  • Es wird für das Jahr 2015 erwartet, dass die weltweite Anzahl der Smartphone-Nutzer die zwei Milliarden Grenze überschreiten wird.
  • Die mobile Internetnutzung – gemessen am Datenverkehr – steigt in den Industrie-Unternehmen branchenübergreifend um ca. 3,5% pro Monat. Drei Viertel davon wird von Tablet-Usern verursacht.
  • Gut ein Viertel aller eingesetzten „Mobiles“ sind bereits heute Smartphones.
  • Der mobile Anteil am Datenverkehr wird um ca. 25% steigen.

Trend [#2 Social Media]

  • Die „Silversurfer“ der Generation der 55-64 jährigen sind die am stärksten wachsenden Gruppen in Google+ und Facebook.
  • Zusätzlich dazu hat zum Beispiel das englischsprachige Karrierenetzwerk LinkedIn mehr als 200 Millionen User. Und: Alle 2 Sekunden kommt ein neuer dazu!
  • Jeden Tag werden 40 Millionen Fotos bei Instagram hochgeladen.
  • Pinterest hat auch bereits über 50 Millionen Nutzer.
  • Social Media wird nicht nur privat, sondern von den Experten immer stärker auch für’s Business genutzt.
  •  80% der Facebook-User verbinden sich mit Marken-Accounts. Fast ein Viertel der FB-Nutzer ckecken fünf mal am Tag ihrem Account.
  • Auch Twitter, YouTube und Google+ haben immernoch extreme Wachstumsraten, sowohl was die absolute Anzahl an Usern angeht als auch die aktive Nutzung betreffend.

Trend [#3 Content Marketing]

  • Content ist für den User der Hauptgrund, sich mit Social Media zu beschäftigen.
  • Zwei Drittel der Nutzer verbringen Zeit damit, sich mit Informationen zu  „ihren“ Marken zu beschäftigen.
  • Fast 40% der Marketing-Experten sehen Blogs als wertvollstes Mittel des Content-Marketings.
  • Sehr große, weltweit tätige Unternehmen haben bis zu 18(!) verschiedene Strategien für’s Content Management am Start.
  • Bilder, Bilder, Bilder: Artikel mit Bildern werden fast doppelt so oft angesehen!
  • Mindestens zwei Drittel der Unternehmen benutzen bereits Blogs.
  • Blogs sind sehr wichtig für die Suchmaschinenoptimierung in Bezug auf Indexierung der Seiten und Links.
  • Im Business-to-Business (B2B)-Bereich werden durch die Nutzung von Blogs fast doppelt so viele Leads generiert.
  • Fast alle Marketer benutzen Blogs – egal ob B2B oder B2C (Business-to-Customer/Consumer). Zwei Drittel davon sourcen aus und lassen die Experten ran.

Zusammenfassung

Also: Die Digital Marketing Trends der vergangenen Jahre setzen sich fort – wobei in der Zukunft der Schwerpunkt für das Erstellen von Inhalten unter mobilen und sozialen Aspekten zu betrachten sein wird. Es reicht nicht mehr aus, „im Internet“ präsent zu sein, sondern das Angebot muss sich einerseits sowohl mit sozialen Medien verbinden lassen als auch für mobile Geräte geeignet sein.

Und immer schön dran denken: CONTENT IS KING – CONTEXT IS QUEEN

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