Faszination Flashmob

Der Begrif „Flashmob“ setzt sich aus den Worten „Flash“ und „Mob“ zusammen. Der Begriff lässt sich am Besten mit „plötzlicher Menschenauflauf“ übersetzen. Die Ursprungsidee der Flashmobs war es, dass sich die teilnehmenden Akteure in den sozialen Medien verabreden und quasi spontan an öffentlichen Orten eine „Performance“ darbieten, welche nur einige Minuten dauert und genauso schnell wieder endet, wie sie begonnen hat.

Schnell jedoch haben auch die werbetreibenden Unternehmen diese Aktionsform adaptiert und in ihren Marketingmix integriert. Der Flashmob ist am ehesten dem Guerilliamarketing zuzuordnen.

Für die aussenstehende Zuschauer erscheint die Aktion oft spontan verursacht und bezieht auch nicht selten diese in das Geschehen mit ein. Das besondere daran ist auch, dass die Reaktionen der Zuschauer aufgenommen werden und über die Sozialen Medien geteilt werden. Der Zuschauer am Rechner wird somit ein Teil des Flashmobs, auch wenn er nicht vor Ort gewesen ist. Somit gibt es einen fließenden Übergang zum viralen Marketing.

Eines meiner Lieblingsbeispiele ist der Carlsberg Beer Flashmob. In einem Kino in Brüssel wurden 150 Rocker in einen Kinosaal gesetzt. Zufällig ausgewählte Paare mussten unbewusst ihren Mut beweisen und sich genau zwischen diese scheinbar spontane Versammlung begeben. Diese Mutprobe wurde mit einem Carlsberg Bier belohnt.

Viel Spass beim Ansehen!

 

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