Food Replicator – SWOT analysis – 12/2014

Food Replicator swot analysis

Food Replicator

Jetzt neu – der Food Replicator

Die fiktive Idee des Food Replicator ist, dass dieser molekular ein Essen, welches bestellt wird, herstellt und zur Verfügung stellt. Vom Prinzip her kann das Essen vorher durch einen Programmierer entsprechend vom Aussehen, Geschmack und Konsistenz erstellt werden. Selbst der Teller oder das Glas wird mit hergestellt. Der Herstellungsprozess dauert nur wenige Sekunden. Zur Info: benutztes Geschirr, Nahrungsreste und Müll werden über den Replicator wieder recycelt.

Bildquelle: http://www.newstrekker.com/archiv/united_technik_replik.htm

Zur Ergänzung, Star Trek geht noch weiter und sagt die Replicatoren können auch Kleidung und alle anderen notwendigen Dinge herstellen. Dies sei aber an dieser Stelle nicht betrachtet.

Stärken und Schwächen Analyse (SWOT analysis)

Stärken

  • Direkte Erstellung jeden gewünschten Essens
  • Ausbalancierte Inhalte der Nahrungsmittel
  • Keine Schadstoffe und Genmanipulation in Nahrungsmitteln
  • Kein Einkaufen und Kochen mehr notwendig
  • Kein Verderben mehr von Nahrungsmitteln
  • Starke Reduzierung der Nahrungsmittelkosten
  • Auch sonst teure Nahrungsmittel sind kostenlos verfügbar (Champagner, etc.)
  • 24h – Verfügbarkeit

Schwächen

  • Hohe Anschaffungskosten
  • Keine „natürlichen“ Nahrungsmittel mehr
  • Stromverbrauch?

Chancen

  • Beseitigung des weltweiten Hungerproblems (ein Gerät könnte auch tausende Menschen versorgen)
  • Ständige Verfügbarkeit von sauberem Wasser
  • Armut könnte größtenteils beseitigt werden
  • Das Düngen von Pflanzen und Feldern wäre hinfällig
  • Überproduktion von Nahrungsmitteln tritt nicht mehr auf
  • Es müssen keine Gebiete mehr für den Ackerbau erschlossen werden (Regenwald, etc.)
  • Vorhandene Ackerflächen können für regenerative Energiegewinnung verwendet werden
  • Abwasser könnte direkt recycelt werden
  • Schadstoffe könnte man ebenfalls recyceln
  • Transport von Nahrungsmitteln (Flugzeuge, LKW, Schiffe, Züge) entfällt (Umweltschutz)
  • Züchten und Töten von Tieren wäre nicht mehr notwendig
  • Genmanipulation in Pflanzen wäre nicht mehr notwendig
  • Nachlassen der Wirtschaftsflüchtlinge

Risiken

  • Jobs in der Landwirtschaft, Handel, Transport, Nahrungsmittelindustrie und Herstellung von Landmaschinen, Düngemittel, Saatgut gehen verloren
  • Kaufkraft der Menschen nimmt durch Jobreduktion ab
  • Bei ständigem Überangebot besteht das Risiko, dass Menschen sich nicht mehr bewegen, verfetten und träge werden
  • Politische Unruhen, wenn die Mehrheit der Menschen sich nicht mehr um Nahrungsmittelbeschaffung bemühen müssen, werden diese auch ihre Vorstellungen in Bezug auf Politik, Religion und Wirtschaft nehmen
  • Manipulation der Geräte könnte zu Vergiftungen führen (Anschläge)
  • Die Menschen werden abhängig von dieser Art der Versorgung. Bei Energieausfall (Naturkatastrophe, etc.) wäre eine Nahrungsversorgung der Bevölkerung schwer möglich.

Ich hoffe ich konnte anhand dieses Food Replicators den Sinn einer Swot Analysis deutlich machen.

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