Kochen ist von gestern – Food Replicator die Zukunft

Wer kennt es nicht: den Food Replicator aus Star Trek? In der Raumschiffskantine gibt es kein Buffett mehr, sondern eine Maschine, die auf Wunsch hin jegliches Essen wie von Zauberhand erschafft. Diese futuristische Maschine soll schon bald real erhätlich sein.

Wissenschaftlern ist es gelungen, den Food Replicator nach zu bauen. Derzeit wird die Maschine noch auf Geschmacksintensität, Aroma und Funktionalität getestet. In naher Zukunft wird der Food Replicator in ausgewählten Geschäften erhältlich sein. Ein jeder soll dann auf Sprachbefehl sein Wunschessen erhalten, schnell und unkompliziert.

Stärken des Food Replicators

Die Vorteile und Stärken liegen klar auf der Hand: schlagartig und mühelos steht eine fertige warme Mahlzeit auf dem Tisch, ohne sich vorher Gedanken über den Einkauf machen zu müssen oder gar in einen der überfüllten Supermärkte hetzen zu müssen. Die Menüauswahl ist kaum eingegrenzt, von der einfachen Suppe bis zum gefüllten Braten lässt die Maschine alles Essensträume wahr werden. Insbesondere berufstätige Personen, die wenig Zeit zum Kochen oder für die Vor- und Nachbereitungen haben, dürfen sich über den Food Replicator freuen. Denn egal zu welcher Zeit und in welchem Gemütszustand: ein leckeres Essen nach eigenem Geschmack steht zu Verfügung.

Schwächen des Alleskönners

Bedenken des Food Replicators sind in der komplizierten Verfahrenstechnik zu sehen: Wie kommt das fertige Gericht auf den Teller? Der Food Replicator formt subatomische Partikel zu Molekülen um. Dies Moleküle werden zu Objekten geformt. Um also z. B. ein Kotelett herzustellen, würde die Maschine zunächst entsprechende Atome wie Carbon, Hydrogen, Nitrogen usw neu arrangiere, diese in Aminosäuren, Proteinen und Zellen anordnen und schließlich in der Form eines Koteletts zusammenfügen. Genau hier liegen die Schwächen des Food Replicators. Es ist kein Kochen im eigentlichen Sinne, sondern eine Veränderung und Neuanordnung von subatomischen Partikeln. Das produzierte Essen ist aus dem Nichts entstanden. Daher stellt sich die Frage, ob das Essen nahrhaft und gesund sein kann. Bisher übliche Fertigprodukte stehen dies bezüglich auf den schwarzen Listen aller Ernährungsberater. Selbst gängige Mikrowellen werden gesundheitsgefährdende Strahlen nachgesagt. Der Food Replicator, der Essen unter großem chemischen Aufwand „produziert“, könnte ebenfalls Nebenwirkungen bergen. Durch bisher noch nicht geführte Studien müssen mögliche Nebenwirkungen daher zunächst augeschlossen werden.

Auswirkungen kann die Maschine aber auch auf Wirtschaftlicher Ebene haben. Wenn eine große Anzahl der Haushalte ihr Essen mit dem Food Replicator erstellt, wird weniger im Supermarkt eingekauft. Zwangsläufig werden Supermärkte ihre Angebote zurückfahren oder gar schwinden. Die damit zusammenhängenden Arbeitsplätze fallen weg. Von Arbeitslosigkeit betroffen wären neben den Einzelhändlern auch Lieferanten und Zulieferer.

Nicht zu vergessen ist der vergleichsweise hohe Preis von 12.000 €. Diese hohen Investiotionskosten, die eine gut ausgestattete Küche ebenfalls kosten würde, machen sich vielleicht schnell bezahlt, bedenkt man, dass künftig sämtliche Einkäufe überflüssig sind.

 

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Ein Kommentar

  1. Ein toller Beitrag.

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