Antwort auf: Google eine Geschäftsidee mit großer Verantwortung

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#11766
matalo
Teilnehmer

Aber bei der Reportage geht’s doch nicht nur um die zwei klagenden Firmen. Der Titel ist ja „Die geheime Macht von Google“.
Da Google natürlich niemanden in seine Algorithmen sehen lässt, wird diese Macht auch nach der Reportage noch geheim bleiben müssen. Das kann nicht recherchiert werden.
Aber Google wirft eben Fragen auf (gesellschaftlicher, politischer, kultureller und wirtschaftlicher Art), dieser Fragen-Stand muss dargestellt werden und das macht die Reportage, gerade wenn sich eine Dienstkeistung (mit Zustimmung der Nutzer) auf soviele Bereiche des Lebens erstreckt.
Du hast es ja selbst gesagt, Google ist ein Wirtschaftsunternehmen (das kommt in der Reportage ja wohl raus). Es ist also nicht zu institutioneller Neutralität verpflichtet und kann eine eigene Agenda verfolgen. Diese, wichtige Frage wird gestellt, ubabhängig davon ob irgendeine Berliner Klitsche belegen kann, ob manipuliert wurde oder nicht.
Denkst du diese Problemstellung ist jedem Zuschauer bewusst (wenn sie nicht nal jedem Nutzer bewusst ist) ?
Und allein damit hat die Reportage einen Zweck erfüllt. Es sollte nur ein Überblick gegeben werden, zum Nachdenken und Diskutieren angeregt werden.
Ich schließe mich also deiner Kritik nicht an. Im Übrigen glaube ich, dass die Reportage einen größeren Teil der Laufzeit mit der Darstellung (und auch Selbstdarstellung) Googles, wie man auch deine Bemerkung zur Work-Life-Balance sehen kann, verbringt. Auch das eher ein Indiz für den Versuch einer Überblicksdarstellung (und nicht einer Enthüllungsreportage).