Mein Meinung zu Google

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  • #6107
    I.W
    Teilnehmer

    Ich befinde mich sehr oft auf Google, was die Suche im Internet angeht, fast ausschließlich. Wenn ich nach etwas Suche, ob im Job oder Privat, ist es meine erste Anlaufstelle. Mit den Diensten von Google bin ich hauptsächlich zufrieden, finde es als Privatperson nur lästig, dass an erster Stelle die bezahlten Anzeigen auftauchen. Wie es in der Reportage bereits erwähnt wurde, hinterlassen die Bezahltanzeigen bei mir einen leicht unseriösen Eindruck. Wenn ich mir überlege, dass nur die ersten 2 Seiten für den User überhaupt interessant erscheinen, kommen in mir Zweifel hoch, wie gut meine Recherche sein kann bzw. ob mir wirklich die bestzutreffendsten Ergebnisse für meine Suche angezeigt werden.

    Nicht desto trotzt, liefert mir Google im Vergleich zu anderen Suchmaschinen die besseren Suchergebnisse. Von den kostenlosen Tools die Google zur Verfügung stellt, (Analytics, Adsense, Maps…)bin ich schon begeistert. Die Tatsache, dass die Systemprogramme kostenlos und mit zusätzlichem Support angeboten werden, schlägt die Konkurrenz bei weiten.
    Dass mein Suchverlauf zur personalisierten Werbung genutzt wird, muss ich sogar bevorzugen. Ich bin froh, dass ich durch personalisierte Werbung bombardiert werde, als durch Werbung die mich absolut nicht interessiert. Die Entscheidung ob ich schlussendlich Geld ausgeben will oder nicht bleibt mir überlassen.

    Der Fakt, dass Google doch mehr Daten von mir speichert, als es mir bewusst war, finde ich dennoch erschreckend. Es war mir zwar klar, dass meine Daten gesammelt werden, jedoch nicht direkt Bewusst, was genau und wie viel ich preisgebe.

    Abschließend möchte ich hinzufügen, dass sich meiner Meinung nach das Bewusstsein der Datenpreisgabe und der Präsenz im Internet erst noch am Anfang befindet. Mit den Jahren oder der neuen Generation wird sich die Nutzung des Internets noch stark verändern.

    #6130

    Welche Daten werden denn von dir gespeichert, von denen du überrascht bist?

    Wohin wird sich das Nutzungsverhalten der Internet-User verändern? Diese Frage würde ich damit beantworten, dass sich immer weniger Nutzer um ihre Daten kümmern und durch immer bessere kostenlose Angebote diese Angst irgendwann vergessen. Solange nichts schlimmes passiert.

    #6145
    I.W
    Teilnehmer

    Ja das sehe ich genau so. Ich denke, dass sich die Datenpreisgabe in Zukufnt mit weniger Ängsten, vorausgesetzt man macht keine negativen Erfahrungen, stattfinden wird.
    Z.B. Flugreisen war für mich etwas überraschend.

    #9445
    evelyn
    Teilnehmer

    Ohne Google geht es nicht! Google ist sozusagen das Tor zur Welt der Informationen und immer mehr auch zur Organisation von Alltag und Freizeit. Zudem ist es kostenlos. Die Firma Google durchdringt gleichzeitig aber auch alle Lebensbereiche mit Sammlung, Speicherung und Weitergabe von Benutzerdaten. Die Art und Weise, wie diese Firma als Chef von Big Data agiert, ist kritisch zu verfolgen, und die jeweilige eigene Strategie ist daran anzupassen. Viel Aufklärungsarbeit ist hier noch zu leisten, damit jeder Benutzer sich in dem Moment der Nutzung jeweils bewusst ist, wieviel er von sich preis gibt und geben mag. Contenstrategie in eigener Sache ist angesagt und ein zeitgemäßer Datenschutz (vgl.dazu den Umgang mit Neurodaten: http://www.sueddeutsche.de/digital/schutz-fuer-neurodaten-grundrecht-gegen-das-gedankenlesen-1.2328391-3)

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