Free sushi – Word of Mouth mit bitterem Nachgeschmack

Die Idee

Das schweizer Chaffeur-Unternehmen „UBER“ machte Anfang Dezember auf ein ganz besonderes vorfristiges Weihnachtsgeschenk für Züricher aufmerksam: Über die für den Unternehmensservice zentrale „UBER-App“ konnte man am 2. und 3. Dezember zwischen 11:30 Uhr und 14:00 Uhr kostenlos Sushi des erst 2014 frisch eröffneten Züricher Unternehmens „Sora Sushi“ bestellen und sich von UBER Fahrern beliefern lassen. Und das für bis zu 4 Personen pro Bestellung!

Eigentlich kein schlechter Plan: Die neu eröffnete Sushi-Firma am Züricher Bahnhof gewinnt Reichweite über das UBER-App Netzwerk. Und UBER selbst gewinnt unter Umständen einen ganz neuen Kundenstamm, nämlich die Sushi-Freunde der bisherigen App-Nutzer. Super Crossmarketing für zwei nicht miteinander konkurrierende Unternehmen. Und nicht zuletzt durch den Aufruf zu bilderreichem Feedback auf den gängigen Netzwerken, steckt auch genügend WOM-Potenzial (Word of Mouth) in diesem Angebot.

Das Ergebnis

Doch leider wurde die Strategie anscheinend nicht ganz zu Ende gedacht: Die Nachfrage sprengte innerhalb kürzester Zeit alle logistischen Gegebenheiten. UBER belud seine Marke mit dieser Aktion eher mit Frustration statt positivem WOM und leckerem Nachgeschmack.

Was hätte man ändern können?

Mr. WOM hat hierfür den ultimativen Vorschlag:

„Die gleiche Sushiaktion nur für wenige handverlesene Kunden, Firmen oder Blogger wäre logistisch steuerbar gewesen, aber offen ausgeschrieben hat es bei der Mehrheit der nicht zum “Zug-gekommenen” Nutzer Frustrationen ausgelöst.“

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