Media-Daten

Media-Daten kannte man bis vor einigen Jahren vor allem aus Print-Medien: Sie geben die harten Zahlen vor, nach denen ein Unternehmen berechnen kann, ob sich die Platzierung seiner Werbung in dem jeweiligen Medium lohnt. An dieser Stelle stehen im Wesentlichen die verschiedenen Anzeigenformate inclusive Preisen angezeigt sowie die Auflagenstärke.

Mit zunehmendem Wachstum des Online-Werbe-Marktes hat sich die Online-Werbung gegenüber der Print-Werbung längst durchgesetzt. Mit zunehmend differenzierter Messbarkeit von Userdaten kann Werbung nun punktgenau platziert werden, die Zielgruppe wird direkt erreicht. Demnach werden neue Daten interessant, die auf der Seite „Media-Daten“ eines Unternehmens nicht fehlen dürfen:

PageImpressions: X 1  (Wie oft wurde die Seite monatlich angezeigt?)
Visits: Y 1  (Wie oft wurde die Seite monatlich gezielt aufgerufen?)
Unique User pro Monat in Mio.: Z 2  (Wie viele Menschen haben monatlich die Seite gesehen?)

1 Quelle der Datenerhebung, Monat, Jahr
2 Quelle der Datenerhebung, demographische Angaben, z.B. 14+ Jahre, Durchschnittlicher Monat (z.B. August, September, Oktober 2014)

Demographische Daten runden das Profil ab. Siehe dazu z.B. die Media-Daten der Zeitschrift „Spiegel“:

http://www.spiegel-qc.de/medien/online/spiegel-online

Doch auch jeder Blog sollte sich Gedanken über seine Media-Daten (inklusive Preise!) machen, diese mit den entsprechenden SEO-Tools erheben und veröffentlichen. Denn diese werden sofort interessant, sobald der Blog eine größere Reichweite erreicht und selbst zur Zielgruppe wird: Andere Blogger oder Unternehmen entdecken ihn als Magnet für ihre Zielgruppe und damit als interessante Werbefläche – das Ziel jeder Website ist damit erreicht. In diesem Moment sollte dem Interessenten die Entscheidung möglichst leicht gemacht werden, alle Daten sollten dann transparent vorliegen – natürlich in korrekter Form, denn sie können auch von anderen Nutzern mithilfe geeigneter Tools nachvollzogen und überprüft werden.

Interessant ist bei einer privaten Site auch die Angabe der Social-Media-Aktivitäten, wie z.B. die Anzahl der Follower auf Facebook, Twitter, Google+, Pinterest, Instagram etc. Auch demographische Daten über die Nutzerstruktur des Blogs sind sinnvoll.

Eine Website hat also nicht nur Zielgruppen, sondern kann auch schnell selbst eine werden! Dabei gilt: Je höher die Reichweite innerhalb der gesuchten Zielgruppe ist, umso höher sind die Anzeigenpreise.

Seitenbetreiber finden für die Veröffentlichung der eigenen Media-Daten kostenlose Templates online, z.B. hier:

http://www.gourmetguerilla.de/2014/12/media-kit-fuer-blogger-kostenlose-vorlage-zum-download-freebie/

 

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