CTR vs.CPC | Ist Geiz noch geil?

Icon über das Verhältnis zwischen CTR und CPC

CTR – passt. CPC – zu teuer. Was nun?

Google-AdWords-Problemszenario: CTR ok, CPC zu hoch

Nun, da wir alle eine optimal wertschöpfende Kampagne bei Google AdWords schalten können, kümmern wir uns um den Datensalat, der uns auf dem AdWords-Dashboard bei der Kampagnenüberwachung erwartet. Denn, wie wir lernen durften, ein guter Online-Marketing-Manager muss mit den dort aufbereiteten Zahlen umgehen, daraus Schlüsse ziehen und konkrete Handlungsmaßnahmen ableiten können.

CTR ok, CPC zu hoch

Mein Szenario: Die Klickrate (Click-Through-Rate, kurz CTR) stimmt mich zufrieden, nicht aber die Kosten pro Klick (Cost per Click, kurz CPC). Was nun?

Keywords checken

Erster Gedankengang: Die Klickrate ist gut bis sehr gut. Das heißt, mit der vorhandenen Anzeige ist so weit alles in Ordnung. Sie kommt gut an und animiert Suchende auf die Anzeige zu klicken. Erster Erfolg! Doch, natürlich direkt die Relativierung: Nur, wer meine Anzeige anklickt, ist per se nicht sofort auch Kunde. Im Prinzip ist ein hoher CTR-Wert nice to have, aber gleichzeitig auch brotlose Kunst. Denn er nützt nichts, wenn die Conversion-Rate gleichzeitig nicht entsprechend verläuft. Aber in meinem Szenario-Fall ist das Problem ja bereits vorgegeben und ein anderes: Die Kosten für jeden einzelnen Klick übersteigen meine Vorstellungen, schlimmstenfalls auch mein Budget. Folgende Überlegungen könnten aus dieser Disproportion führen:

  • Man fügt Keywords hinzu, die insbesondere die teuren Keywords entlasten bzw. ergänzen.
  • Man optimiert die bestehenden Keywords, also analysiert beispielsweise, welche Schlagwörter vergleichsweise kostspielig sind, aber keine Conversions generieren.
  • Wenn das alles nicht hilft, sollte man ggf. sein Budget überdenken, vielleicht lohnt sich die Investition ja. Um dies festzustellen, reicht ein Blick auf die Conversion-Rate. Entspricht diese den Zielen, dann könnte es sein, dass die gewählten Keywords besonders gefragt, aber auch erfolgreich sind, und daher ihren Preis haben.

Nichts ist umsonst

Grundsätzlich sollte man sich vor dem Schalten einer Kampagne über die Kosten klar sein und wissen, was man erreichen will und welchen finanzieller Aufwand man bereit ist zu tragen. Dass es keine relevanten Keywords für lau gibt, sollte jedem klar sein. Bei der Auswahl der Keywords sollte man dann in der Lage sein den Nagel auf den Kopf zu treffen, also durch eine effiziente Auswahl die Zielrate an Clicks und Conversions zu generieren.
Tipps zur Kostenoptimierung einer AdWords-Kampagne gibt es auf unserem Blog bereits hier und hier.

Und die Moral der Geschichte: Passende und effiziente Keywords sind das A und O. Also nicht lange um den heißen Brei herumreden.  Es sollte unmissverständlich klar sein, worum es geht. Stellen sich bestimmte Keywords im nachhinein als nicht lukrativ heraus, kann und sollte man jederzeit nachbessern. Schließlich lassen einen die von Google bereitgestellten Daten genaustens analysieren, wo der Hase im Pfeffer liegt.

Über franziska

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