Google AdWords | Tipps zur Kampagnen-Analyse

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Suchmaschinenmarketing mit Google

Auf Anhieb die optimale Google AdWords-Anzeige zu erstellen, gelingt selten bis nie. Man muss sich schon über einen längeren Zeitraum mit seinen Anzeigen beschäftigen: Die eigentliche Kunst des SEA besteht nämlich darin, die Zahlen zu beobachten, zu analysieren und auch die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Hier sollen einige wichtige Kennzahlen und Begriffe anhand von Szenarien näher erläutert und einige Tipps zur Kampagnen-Analyse gegeben werden:

Budget

Soll ich das vorgegebene Budget komplett ausgeben? Ein vom Vorgesetzten oder Kunden vorgegebenes Budget sollte möglichst auch ausgenutzt werden (Stichwort Maximalprinzip): Schließlich steht hinter der Schaltung von Google AdWords ja letztlich das Ziel Geld zu verdienen. Das muss natürlich nicht immer gleich eine kostenpflichtige Bestellung sein – so kann aus Unternehmenssicht zum Beispiel auch ein neuer Newsletter-Abonnent dauerhaft von Wert sein.

Impressions, Klicks und CTR

Die Zahl der Klicks im Verhältnis zu den Impressions (Werbeeinblendungen) lassen sich mit der Click-through-Rate (Klickrate), kurz CTR, in eine Relation setzen. Je höher diese Klickrate ist, desto besser passt die AdWords-Anzeige (und die Auswahl der Keywords) offensichtlich zu den Suchergebnissen der Nutzer.

Durchschnittliche Position

Meine Anzeige erscheint leider zumeist auf den hinteren Positionen (ab Position 7) – wie kann ich das ändern? Google bewertet Werbeanzeigen mit einem Qualitätsfaktor, der sich unter anderem aus den Kriterien CTR und Bouncerate zusammensetzt. Vereinfacht könnte man sagen: Wie relevant ist die Anzeige für die Suche der User? Und wie interessant ist ihre Landingpage für die Suchenden. Ein hoher Qualitätsfaktor (Höchstwert 10) kann dafür sorgen, dass eine Anzeige auf den oberen Positionen eingeblendet wird. Bieten die Mitbewerber allerdings deutlich mehr für die Einblendung ihrer Anzeigen, hilft auch kein hoher Qualitätsfaktor mehr. Dann muss man sein Gebot schlicht und einfach erhöhen.

View-through-Conversions

Google hat ein gutes Gedächtnis und erkennt Nutzer anhand der IP-Adresse des Computers wieder. Wenn sich ein User sogar mit seinem Google-Konto anmeldet, kann er auch an unterschiedlichen Rechnern erkannt werden. Viele View-through-Conversions sind oft ein Zeichen schwieriger Entscheidungsprozesse: Hochpreisige und/oder erklärungsbedürftige Artikel wie z. B. ein Laptop werden eben nicht einfach so bestellt. Die Nutzer informieren sich zunächst über die Produkte um gegebenenfalls zurückzukehren und zu bestellen. Gegebenenfalls sollte man noch schauen, ob sich am Bestellprozess auf der jeweiligen Landinpage noch etwas vereinfachen oder optimieren lässt.

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