Google Dienste | Eine Übersicht

 

Google Dienste

 

Ein Wort: Google. Damit haben wir uns in den letzten 3 Wochen während unserer Schulung sehr stark auseinandergesetzt. Positiv wie negativ kritisch sowie aus vielerlei Perspektiven.

Larry Page, Mitbegründer und CEO von Google, hat die „perfekte Suchmaschine“ einmal so beschrieben: „Sie versteht genau das, was man meint, und liefert genau das, was man sucht“ (Quelle: Google/Unternehmen/Was wir tun).

Im großen und ganzen tut sie das. Ich könnte nun über diese Suchmaschine weitere zahlreiche Worte verlieren, aber das haben wir ja bereits in vielen Beiträgen in unserem Blog getan. Lieber rede ich mal über die Google Dienste, die noch so angeboten werden.

Google Dienste | Zahlreiche Funktionen

 

Seit einigen Jahren bietet Google auch eine Reihe von Tools, die den Erfolg von Unternehmen jeder Art fördern, sowohl online als auch offline. Diese Google Dienste tragen gleichzeitig zum Wachstum von Unternehmen und Webseitenbetreibern aus der ganzen Welt bei. Die einen haben wir mehr , die anderen haben wir weniger detailliert besprochen. Im einzelnen standen Google AdWords, Google AdSense, Google Analytics und das Google Webmaster-Tool auf dem Programm. Ich möchte hier eine Kurzvorstellung dieser Google Dienste geben und dies gleichzeitig als Klausurvorbereitung nutzen.

Google AdWords = Mithilfe dieser Plattform können Unternehmen Werbung für eigene Angebote schalten, die dann auf den Google Suchergebnisseiten oder über das AdSense Programm verbreitet werden. AdWords Anzeigen sind Werbeanzeigen, die aus Text und Hyperlinks bestehen, und farblich von den nicht-kommerziellen Ergebnissen abgegrenzt sind. Sie erscheinen bei Google über (Position 1-3) oder neben (Position 4-7) den Suchergebnissen. Diese Anzeige wird erst kostenpflichtig, wenn der User auf die Anzeige klickt. Somit haben Unternehmen und Google das Bestreben, dass diese Anzeige sichtbar und im Google Ranking Plätze 1-7 beachtet wird.

Die Erstellung der Anzeigen wird von Google durch ein Tool angeboten. Der wichtigste Baustein, um eine AdWords Anzeige zu erstellen, ist das Keyword. Diese Wörter bzw. Wortgruppen werden vom Unternehmen ausgewählt und in der Anzeige integriert. Die Anzeige wird nun automatisch auf Trefferlisten angezeigt, sollte der User nach diesem Keyword suchen. Das Unternehmen legt bei der Erstellung der Anzeigen auch fest, was es maximal bereit ist, für einen Klick zu zahlen. Demnach richtet sich auch das Ranking der Anzeigenposition. Natürlich ist dieser Wert variabel und kann jederzeit geändert werden. Je höher das Budget pro Klick und je höher der Qualitätsfaktor, gemessen unter anderem an der Klickrate des Keywords, der Relevanz des Anzeigentextes, desto besser ist auch das Ranking auf den Ergebnisseiten.

Über sogenannte Anzeigenerweiterungen kann man verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten nutzen. Auch spielt die Gebotsstrategie und Anzeigenrotation eine große Rolle.

Google AdSense = AdSense („Werbesinn“) ist ein Programm, welches Werbeanzeigen gegen Bezahlung auf fremden Webseiten platziert. Diese Webseiten müssen zum AdSense-Netzwerk gehören. Für die Betreiber, die ihre Websites für AdSense Werbung zur Verfügung stellen, ist es also eine kostenfreie Möglichkeit, Geld zu verdienen. Sowohl Google als auch die Betreiber ist es also das Bestreben, AdSense Werbeflächen zur Verfügung zu stellen. Die Werbeanzeigen können in Form von Text-, Bild- oder Video-Anzeigen genutzt werden. Der Seitenbetreiber, hat jedoch die Möglichkeit, bestimmte Anzeigen auszuschließen. Festlegen kann er auch, wo auf seinen Seiten die Anzeigen geschaltet werden soll und welche Fläche diese einnehmen dürfen.

Die Wahl, welche Anzeige wo geschaltet wird, ist inhaltsbezogen und erfolgt automatisch durch Google Crawler. Die Crawler werden von Google eingesetzt und finden entsprechende Werbeflächen.
Wer welchen Anzeigenplatz erhält, entscheidet das Gebot. Derjenige, der am meisten bietet, erhält sozusagen den Zuschlag und die Anzeige wird veröffentlicht.

Google Analytics = Google Analytics zeigt dem Website-Betreiber durch Messung der Zugriffe auf, wie gut seine Seite funktioniert. Dieser Dienst von Google wird kostenfrei angeboten. Voraussetzung für die Nutzung ist, dass eine bestimmte Codezeile, die von Google Analytics vorgegeben wird, im Quellcode der eigenen Seite untergebracht wird.

Der Betreiber der Website kann mithilfe von Google Analytics beispielsweise herausfinden, wie ein Besucher auf die Seite gekommen ist und wie er sich auf dieser bewegt. Weitere Informationen sind auch Herkunft der Besucher, Verweildauer und eingegebene Suchbegriffe in den unterschiedlichen Suchmaschinen sowie die Echtzeit Analyse, was passiert aktuell auf meiner Seite. So ist es interessant herauszufinden, welche Keywords User nutzen, um auf die Seite zu gelangen. Dadurch kann eine bessere Erfolgskontrolle von AdWords-Kampagnen sichergestellt werden. Findet man beispielsweise heraus, dass Besucher der Website häufig über ein bestimmtes Keyword auf die eigene Seite gekommen sind, kann man darauf schließen, dass eben dieses Keyword von hoher Relevanz ist und gegebenenfalls seine AdWords-Kampagne anpassen. Eigene Dashboards erleichtern das Erfassen der für sein Unternehmen relevanten Daten.

Google Webmaster-Tool = Ein Werkzeug für Websitebetreiber, mit dem sie ihre Beziehung der eigenen Seite zu Google kontrollieren können. Der Google Roboter, der sogenannte Crawler, durchsucht die Dokumente und sucht nach Informationen im Web, die er bestimmten Kategorien zuordnet. Anschließend werden diese indiziert bzw. katalogisiert, damit die gecrawlten Informationen abruf- und auswertbar sind. Der Indexierungsstatus gibt darüber Auskunft, ob der Betreiber wettbewerbsfähig ist. Dabei werden auch Fehler gefunden, sogenannte Crawling-Fehler, die dem Betreiber mitgeteilt werden. Diese Fehler sollten schnell behoben und die Änderungen an Google gesendet werden, um erneut einen „Google-Bot“ anzufordern und neu indiziert zu werden.

Mithilfe von Data Highlighter können Sie Datenfelder auf Ihrer Website einfach markieren und dadurch besser strukturieren. Daraufhin kann Google Ihre Daten in Suchergebnissen ansprechender und auf neue Art und Weise präsentieren. Dazu nutzt Google bestimmte Meta-Angaben einer Webseite, um diese bereits in den Suchergebnissen anzuzeigen. Veranstaltungen werden mit Ort und Datum versehen, Produkte der Seiten in den Vordergrund gestellt, Autoren werden besonders gekennzeichnet.

Im übrigen, um all diese Dienste für seine Homepage zu nutzen, benötigt man ein Google-Account ;o)

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