Google-Tools für Selbstständige

Treppenaufgang mit rotem Teppich

Stairway to success: Mit den richtigen Google-Tools zum Erfolg

Google-Tools in der Praxis: Was wann wie wo?

Auch ich denke, dass der Großteil der Google-Dienste vor allem für die Infrastruktur Selbstständiger zu empfehlen ist. Daher habe ich mich mit drei Selbstständigen-Szenarien auseinandergesetzt, mit je unserem treusten Begleiter Google in der Hauptrolle.

Wenn ich nun selbstständig wäre…

Szenario 1: Google für Freelancer

Ausgangslage: Ich bin freie Texterin. Meine Texte gehen durch die Decke, es weiß nur leider keiner. Also, was tun? Still in meinem Kämmerlein sitzen und in Schönheit sterben? Nichts da, mit Abschluss dieses Kurses weiß ich ja, was in Sachen Online-Marketing zu tun ist. Nachdem ich also eine ebenso originelle wie unkomplizierte, nutzer- wie crawlerfreundliche, content- wie keywordstarke Homepage auf den Weg gebracht habe, kann ich es kaum erwarten, die Ergebnisse bei Google Analytics zu evaluieren. Insbesondere Reichweite und eine detaillierte Zielgruppenanalyse sind dabei von Interesse. Erreiche ich auch die richtigen Leute? Gerade zu Beginn häufig auftretende URL- und kleinere Programmierfehler schaffe ich mit den Webmaster-Tools aus der Welt. Von der Anmeldung bei AdSense sehe ich vorerst ab, schließlich will ich potenzielle Kunden nicht mit nerviger Werbung vergraulen. Und siehe da: Ich kann meine ersten Kundentermine in den Calendar eintragen .

Szenario 2: Google zur Restauranteröffnung

Ausgangslage: Ich eröffne ein kleines, aber feines Restaurant. Und biete an: Okonomiyaki, oft fälschlicherweise als „Japanese pizza“ tituliert, tatsächlich aber eher in die Richtung gehaltvoller Pfannekuchen gehend. Ich habe über Google Trends erfahren: Das hat Potenzial. Schon wird das Ding eröffnet, hier in Düsseldorf, auf der Immermannstraße, wo übrigens nicht nur der Sitz vom Comcave College ist, sondern sich auch die Hauptstraße des sogenannten „Little Tokyo“ befindet, eine der größten Japankolonien Europas (falls ihr das nicht wusstet).

Zurück zum Thema. Als Allererstes erstelle ich natürlich einen Eintrag auf Google My Business, es soll mich schließlich jeder sofort finden. Dann werde ich via AdWords eine knackige Anzeige schalten und das neue Keyword „Japanese Soulfood“ in den Ring werfen. Natürlich achte ich auch darauf, dass meine Website responsive ist, d.h. mobil einwandfrei funktioniert, es soll ja auch jeder vom Smartphone aus einen Tisch reservieren oder den „Okonomiyaki der Woche“ abrufen können. Die Website ist schlussendlich so gut optimieren und ich so gut mit der Foodblogger- und Japan-Szene vernetzt (Linkaufbau), dass die Seite bei der Suche nach „Japanisches Restaurant Düsseldorf“ ganz schnell ganz oben rankt.

Szenario 3: Google für Onlineshops

Ausgangslage: Ich lanciere einen Onlineshop und verkaufe dort: Pudelmützen für Pudel. Eine absolute Marktlücke.
Eine übersichtliche, aber verspielte Website ist schnell gestaltet, die Zielgruppe definiert, auch bei AdSense habe ich die Seite registriert. Wo ein Shop ist, darf auch Werbung sein. Content und Ausstiegsseite sind bestmöglich optimiert, der Laden brummt und wird auch nicht aus dem Netz genommen, wenn ich für zwei Wochen in den wohlverdienten Urlaub fahre. Mir bleibt sogar noch die Zeit eine wissenschaftliche Abhandlung über die „Thermodynamik am Beispiel des Pudelkopfs“ zu verfassen und diese stelle ich auf Google Scholar der Menschheit zur Verfügung.

Alles ganz einfach.
Oder?

Über franziska

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