Die etwas andere Art des Marketing – Guerilla-Style

Werbung ist Krieg

„Kleiner Einsatz, große Wirkung“. So lässt sich Guerilla-Marketing in knappen Worten beschreiben. Dabei ist die Idee nicht etwa neu, das Konzept wurde bereits 1984 durch Marketing-Experten Jay C. Levinson etabliert. Das Prinzip ist einfach: Man nehme so wenig Budget und Einsatz wie möglich und kreiere damit den höchstmöglichen Überraschungseffekt. Also genauso wie tatsächliche Guerilla-Einheiten im Krieg agieren: unkonventionell, überraschend, ungewöhnlich. Wie auch im kriegerischen Milieu geht es auch in der Marketing-Branche nicht primär darum, einen Gegner zu zerstören, sondern ihn zu zermürben bzw. zu diffamieren. Ein kleiner Krieg – so die wörtliche Übersetzung von „guerilla“ – der das Interesse der Konsumenten anheizen soll.

Wie so oft erfordert die Umsetzung viel Kreativität, um diesen „WOW“-Effekt zu erreichen. Was heutzutage durch das Überangebot an Werbung auf allen Kanälen wirklich nicht einfach ist. Wir alle sind mittlerweile ziemlich abgestumpft im Bezug auf Werbung aller Art; wir sind immun geworden. Wenn es also jemand mit einer Kampagne schafft, das Interesse der breiten Öffentlichkeit auf sich zu ziehen, ist es eine starke Leistung. Besonders wenn sich die Inhalte dann wie  ein Lauffeuer verbreiten, ohne weiteres Zutun der Marketing-Experten.

DHL vs. UPS – 1. Runde

Ein wunderbares Beispiel für Guerilla-Marketing ist der Werbespot der DHL.

Dem Spot ist nicht viel hinzuzufügen. Er ist witzig; verursacht also virale Verbreitung. Er ist kurz; überspannt also nicht die Konzentrationsphase. Er ist imagefördernd; steigert also den Bekanntheitsgrad.

Natürlich ersetzt Guerilla-Marketing nicht die klassischen Werbekampagnen und Marketing-Strategien. Hat man jedoch kreative Köpfe im Haus, ist es eine nette Ergänzung zum Gesamtbild einer Marke.

 

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