Herausforderung AdWords

So einfach und klar wie der Kampagnenaufbau im Unterricht aussah, war er für mich nicht, als ich mich ans Werk machte. Für mich sah es so aus, als müsste man die gesamte sitemap der erdachten oder tatsächlichen zu bewerbenden website genauestens vor Augen haben, um die Kampagne klar und zielgerichtet zu strukturieren. Für mein Beispiel faire Handtaschen hatte ich mich zunächst auf alle Bedeutungen von „fair“ als Anzeigengruppe konzentriert. Damit hatte ich aber noch kein einziges Produkt oder Produktgruppe im Visier, wie im Unterricht besprochen. Für Fälle wie diesen gibt es offensichtlich einen emotionalen Aspekt (fair) und einen sachlichen (Handtaschen; ohne damit sagen zu wollen, dass Handtaschen nicht ein höchst emotionales Thema für Frauen sein kann). Ich habe mich daher etwas von der Hierarchie meiner imaginären sitemap gelöst und pro Aspekt eine Anzeigengruppe gebildet.

Schöne Handtaschen fair zielt auf die Suche nach „fair“. Google gibt hier so gut wie keine Keyword-Vorschläge, sodass diese Liste vor allem „Handtaschen“-Begriffe enthält (meine „fair“-Phantasie liess mich irgendwann im Stich).

Schicke Handtaschen soll die Sucherin auf die Kategorien Abendtaschen, Shopper und Schultertaschen aufmerksam machen. Hier liegt das Schwergewicht der Keywords auf Abendtaschen, wiederum Google geschuldet und der Tatsache, dass ich kein Handtaschen-Experte bin.

Ich bin nicht sicher, ob ich unter diesen Umständen für diese website viel Geld für Google-Anzeigen ausgeben würde; wahrscheinlich würde ich zunächst online wie offline andere Möglichkeiten ausschöpfen.

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