Kann das Wetter krank machen? Was können Sie dagegen tun?

An einem Tag kühle Regenschauer, am nächsten plötzlich wieder warm: Bei extremen Temperaturschwankungen kommt der Körper oft nicht mit. Kopf und Knochen schmerzen, der Kreislauf spielt verrückt. Jeder zweite Deutsche leidet unter Wetterfühligkeit. Was hilft dagegen?

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Mehr als die Hälfte aller Deutschen bezeichnet sich als wetterfühlig, ein Fünftel der Bundesbürger gibt sogar an, stark unter dem Wetter zu leiden. Besonders bei stürmischem Wetter und wenn es kälter wird, bekommen viele Kopf- oder Knochenschmerzen.

Die Älteren spüren dabei das Wetter subjektiv stärker als die Jüngeren: In der Altersgruppe der ab 60-Jährigen klagen nahezu 70 Prozent darüber, dass ihnen das Wetter in Knochen und Kopf fährt. Auch Frauen in der Menopause leiden ausgeprochen bei Wetterumschwüngen. Die ersten beiden Tage nach einem Wetterwechsel seien besonders problematisch, so Hanns-Christian Gunga, Physiologe an der Berliner Charité. Er rät Patienten von körperlicher Anstrengung an Wetterwechsel-Tagen ab.

Matt, müde, deprimiert

Die typischen Beschwerden: Narben und Knochenschmerzen, Migräne- und Kopfwehattacken werden häufiger, der Kreislauf spielt verrückt. Der Mensch ist matt, müde, antriebslos, deprimiert oder gereizt.

Wetterfühligkeit: Das können Sie dagegen tun

Gehen Sie an die frische Luft, wann immer es geht und bei jedem Wetter. Besonders gut ist Ausdauertraining, also Wandern, Walken, Joggen, Rad fahren, Spazieren gehen. Sie trainieren durch die Bewegung im Freien nicht nur Ihr Immunsystem, sondern der Körper übt auch die Anpassung an wechselnde Wetterlagen.

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