Conversions top – Kosten flop. Was tun?

Ein Szenario mit dem man sich während seiner AdWords Kampagne womöglich konfrontiert sieht ist das „ungünstige“ Verhältnis der Kosten zu den Conversions. Es kann durchaus passieren, dass man mit der Gesamtzahl der Conversions zufrieden ist diese aber zu einem (zu) hohen Preis erzielt wurden. Was also tun um die Zahl der Conversions möglichst auf dem selben Niveau zu halten, oder gar zu verbessern, und zugleich die Kosten pro Abschluss zu senken? Eines ist sicher: es ist möglich, wenn auch nicht immer, aber einfach ist es nicht. Man muss schon etwas genauer analysieren und gezielt an der Kampagne schrauben um eine mögliche Kostensenkung pro Abschluss, bei konstanter Conversionzahl, zu gewährleisten.

Eine hohe Conversionzahl bedeutet im Algemeinen, dass man die richtigen Keywords definiert hat, wirkungsvolle Anzeigen an den richtigen Stellen platzieren konnte und den Kunden/Besucher dann auf der Landing Page zum Abschluss (Kauf, Registrierung, Download etc.) animiert hat.  Im Grunde also alles richtig gemacht…wären da nicht die zu hohen Kosten für jede erziehlte Conversion. Man muss also versuchen  zu optimieren. Das ist durchaus möglich ohne die Schlagwörter zu vernachlässigen die zwar mehr kosten aber die gewünschten Conversions bringen.

Ansatz 1 – Conversions Tracking

Mit dem Conversions Tracking Tool von Google AdWords kann man genau sehen welche Keywords/Klicks zu der gewünschten Conversion-Aktion führen. Im Prinzip zeigt dieses Tool auf, welche Keywords am effektivsten sind. Basierend darauf könnte man die Keywords die zwar zu Klicks aber nicht zu Conversions führen eliminieren und so die Kosten eindämmen. Denn Klicks kosten Geld, bringen aber nichts (wenig) wenn sie nicht zu dem gewünschten Abschluss führen. So würde mann dann die Gesammtkosten für die Kampagne senken (die unnötigen Klicks fallen weg) und somit, bei gleichbleibender Anzahl von Conversions, die Kosten pro Abschluss reduzieren.

Ansatz 2 – An den „anderen“ Keywords herumbasteln

Man hat also definiert welche Keywords am efektivsten sind und zu der gewünschten Kunden-Aktion führen. Man hat auch die Schlagwörter eliminiert die zu Klicks aber nicht zu Conversions führen. Bleiben also noch die Keywords die überhaupt keinen Effekt bringen. Die sind eindeutig nicht gut…kosten aber erstmal auch nichts. Trotzdem macht es natürlich keinen Sinn diese drin zu lassen. Wenn man also das Gesammtbudget gleich halten will, anders als im Ansatz 1, aber trotzdem die Kosten pro Conversion reduzieren will dann muss man einfach für das selbe Geld mehr Conversions erzielen. Um das zu erreichen müsste man versuchen mit den Keywords zu spielen (und/oder Ansatz 3 probieren):

  •  andere Schreibweise, andere Merkmale (grüne Schuhe anstatt rote Schuhe) etc. könnten diese „unnützen“Keywords vielleicht für die eigene Kampagne effektiver machen und zu Klicks und Abschlüssen führen.
  • neue, zusätzliche und kostengünstige Keywords definieren und beobachten wie diese dann abschneiden.

Schlagen die neuen/optimierten Keywords ein dann könnte man bei konstantem Budget womöglich mehr Conversions erzielen. Das wiederrum senkt dann die Kosten per Conversion.

Ansatz 3 – Die Landing Page optimieren

Wenn man mit der Gesammtzahl der mit einer Kampagne erzielten Conversions zufrieden ist jedoch nicht mit den Kosten pro erzielte Conversion dann könnte man schauen wie man mehr Klicks in Abschlüssen enden lassen kann.  Denn, wenn ich bei konstanten Gesammtkosten mehr Klicks in Conversions umwandle dann sinkt auch der CPA (Cost per Aquisition).  Ist der Kunde erst mal auf der Seite dann ist die Aufgabe einer AdWords Anzeige erfüllt und die Landing Page/Website ist nun dafür verantwortlich den anvisierten Abschluss herbeizuführen. Man kann also schauen ob die Landing Page dahingehend optimiert werden kann, dass sie den Kunden – der per Klick dahin gelotst wurde – besser zu einem Abschluss animiert. Vielleich könnte ein zusätzlicher „call to action“ Button helfen? Vielleicht kann ich die Anzahl der Klicks die auf der Landing Page/Website zum Abschluss führen reduzieren? Vielleicht kann ich die Seite benutzerfreundlicher gestallten und so den Conversion-Prozess erleichtern? Bringt es vielleicht etwas die Seite optisch aufzuwerten und so den Websitebesuch für einen potenziellen Kunden attraktiver zu gestallten was letztendlich leichter zu einer Conversion führen könnte?  Findet man einen Weg die Landing Page weiter zu optimieren dann können rasch aus der selben Anzahl von Klicks ,und dem selben Budget,  mehr Conversions resultieren. Das führt dann im Endeffekt zur Senkung der Kosten pro Conversion…und einem glücklichen Online Marketing Manager!

 

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