Pinterest | Die digitale Pinnwand

Pinterest neu entdecken!

 

Pinterest Logo

In der schnelllebigen Welt der digitalen Medien ist es oft schwer den Überblick zu behalten und dabei zugleich auf dem neusten Stand zu sein bzw. zu bleiben. Die Anzahl diverser Social Media Kanäle wächst stetig, da immer wieder neue Anbieter auf den Markt drängen. Häufig sagen einem die Namen, die sich bspw. auf dem aktuellen Social Media Prisma befinden überhaupt nichts, geschweige denn, dass man die Funktionen und Besonderheiten der einzelnen Kanäle kennt. Zumindest geht es mir so. Wobei ich hierzu anmerken muss, dass ich mich bis dato auch noch nicht allzu intensiv mit der Materie auseinander gesetzt habe und primär mit den bekannteren Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, YouTube, etc. einigermaßen vertraut bin. Doch das soll sich nun ändern. Ich bin im Rahmen unseres Kurses auf Pinterest aufmerksam geworden und möchte es denjenigen unter euch, die es noch nicht kennen näher vorstellen.

Eckdaten

Pinterest ist ein Social Media Kanal im Bereich Location Based Services, in dem Nutzer Bilderkollektionen mit Beschreibungen an virtuelle Pinnwände heften können. Andere Nutzer können dieses Bild ebenfalls teilen (repinnen), ihren Gefallen daran ausdrücken oder es kommentieren. Der Name Pinterest ist ein Kofferwort aus den englischen Wörtern pin = ‚anheften‘ und interest = ‚Interesse‘. Gemeint ist damit, dass man durch das öffentliche „Anheften“ an der digitalen Pinnwand seine eigenen Interessen herausstellen kann. Diese können öffentlich und seit Ende 2012 auch privat abgespeichert werden. Das Netzwerk hat ca. 70 Millionen Nutzer weltweit (Stand: Juli 2013) und verfügt mittlerweile über 30 Milliarden Bilder. Mittlerweile dürften es allerdings deutlich mehr Nutzer sein. Eine aktuellere Zahl habe ich hierzu leider nicht gefunden. In Deutschland nutzen mittlerweile ca. 2,1 Millionen User Pinterest (Stand: August 2014). Die Anzahl ist ebenfalls stark steigend.    (Quelle: vgl. hierzu Wikipedia, Stand: 29.01.2015)

Anmeldung

Die Anmeldung zu Pinterest geht recht schnell und unkompliziert. Zur Registrierung mit einem eignen Account benötigt man eine E-Mailadresse und logischerweise ein Passwort. Anschließend wird man aufgefordert sein Vor- und Nachname, das Geschlecht sowie sein Alter anzugeben. Im nächsten Schritt werden dann die Interessens-Bereiche abgefragt. Hier hat man die Möglichkeit bspw. Interessen wie Reisen, Kunst, Design, Fotografie, Möbel etc. durch markieren der entsprechenden Kategorien auszuwählen. Danach kann man aus den sozialen Netzwerken Facebook oder Twitter auswählen, um zu sehen wer alles auch Pinterest nutzt und den entsprechenden Usern folgen, die dieselben Interessen haben. Diesen Schritt kann man allerdings auch überspringen, was ich dann erst mal gemacht habe. Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag erbaut. Nachdem die E-Mailadresse bestätigt wurde, ist der Anmeldevorgang abgeschlossen.

Erster Eindruck

Auf der Startseite erscheinen dann zahlreiche Bilder zu den zuvor ausgewählten Interessens-Bereichen. Die Bilder können, wie bereits voran beschrieben, an die eigene virtuelle Pinnwand angeheftet, kommentiert und „geliked“ werden. Zudem können natürlich auch eigene Bilder neu hochgeladen, betitelt und veröffentlicht werden. Vom Prinzip her ist die Systematik ähnlich wie bei Facebook, in dem es darum geht Kontakte zu anderen Usern zu knüpfen und mit diesen interessante Inhalte zu teilen. Um seine Pinnwände zu strukturieren, können diese nach bestimmten Themengebieten benannt und erstellt werden. Wird ein Bild an die Pinnwand geheftet aus einem bis dato noch nicht angegebenen Interessens-Bereich, werden fortan automatisch Bilder aus der gepinnten Kategorie auf der Startseite angezeigt. Die Benutzeroberfläche der Website ist übersichtlich gestaltet und man findet sich dadurch schnell zurecht. Auffallend bei Pinterest ist die sehr hohe Qualität der Bilder. Ich bekomme sofort den Eindruck vermittelt, dass auf dieser Plattform fast ausschließlich hochwertige Bilder in Format, Schärfe, Perspektive, Belichtung etc. hochgeladen und veröffentlicht werden. Dies hängt sicherlich auch damit zusammen, dass die Mode-Industrie auf dieser Plattform sehr präsent ist und dort viele professionelle Werbeaufnahmen platziert. Neben der Anlage einer privaten Bildersammlung ist Pinterest auch aus marketingtechnischer Sicht sehr interessant. Man hat kostenlosen Zugriff auf Unmengen an hochwertigen, kategorisierten Bildern, die sich sehr gut als Vorlage bzw. Inspiration für diverse Marketingkampagnen eignen.

Für ein Fazit meinerseits ist es noch zu früh, da ich Pinterest erst noch über einen längeren Zeitraum nutzen möchte, bevor ich mich dazu hinreißen lasse. Weitere Erfahrungsberichte folgen noch. Was ich allerdings jetzt schon sagen kann ist, dass ich diesen Social Media Kanal sehr interessant finde und er meiner Meinung nach sehr großes Potential für den Bereich Online-Marketing bietet.

Hier der Link für alle, die Pinterest selbst einmal testen möchten.

https://de.pinterest.com/

Über Pinterest wurde bereits hier im November 2014 schon mal geschrieben.

Über Daniel

Alumni im Studiengang BWL und Sportmanagement, Projektmanager im Event- & Absatzmarketing.
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