Story – Im Reich der freien Kanarienvögel von Kir Roeyal

 Das Reich der freien Kanarienvögel

Folgende Darsteller aus der Story

  • Verteidigender Anwalt, verkleidet als Arzt
  • Krankenschwester Vivien
  • Boxer „Gongo“ in Haft, der ausgerissen ist
  • Kanarienvogel Willi
Story - freie Kanarienvögel

Foto Pixabay – Story der freien Kanarienvögel

Die Story – im Reich der freien Kanarienvögel – Seit Monaten sind die Medien voll von dieser Tat: ein Boxer hat seinem wilden Haustier, dem Kanarienvogel Willi, Sterbehilfe geleistet. Der Vogel Willi schien krank und pflegebedürftig zu sein und teilte dem Boxer Gongo in lichten Momenten mit, bitte hilf mir ins Reich der freien Kanarienvögel. Nun, nach vielfachen Informationen und einigen Beweisen, sah es so aus, als hat der Boxer Gongo dem Kanarienvogel ins Reich der freien Kanarienvögel geholfen. Eine Nachbarin aus der gegenüberliegenden Etagenwohnung hätte die Tat gesehen und unmittelbar bei der Polizei angerufen. Somit wurde der Boxer Gongo auf fast frischer Tat ertappt. Der Vogel lebte nicht mehr und Boxer Gongo hatte Tränen im Gesicht. Die Polizei sah eindeutige Hinweise (so Zeitung Bold) und nahm den Boxer fest. Um 12.00 Uhr mittags fuhren die Polizei und er zusammen zur Polizeistation Rammeloh. Dort wurde er in die dunkle Celle der Polizeistation gesteckt. Der Boxer Gongo war nach wie vor traurig, dass einer seiner besten Freunde, Gongo, nicht mehr in seiner Nähe war. Nun denn, kurzfristig wurde die Verurteilung des Boxers für nachmittags 15.00 Uhr angesetzt. Dem Boxer drohten 3 Jahre Haft, ohne Bewährung. Der Boxer hatte natürlich, wie jeder Häftling, ein Telefonat offen. Gongo bekam ein Telefon und wurde gefragt, ob er seinen einen Anruf tätigen wolle. Gongo nahm das Angebot an und rief seinen weiteren Freund, den Rechtsanwalt und Verteidiger Friedhelm an. Er berichtete ihm was passiert war und, dass er nun in Gewahrsam der Polizei Rammeloh säße. Verteidiger Friedhelm war sofort mißtrauisch. Er konnte sich nicht vorstellen, dass Gongo dem Vogel ins Reich der freien Kanarienvögel verholfen hat. Dafür war er ihm viel zu sehr verbunden. Gongo liebte diesen Kanarienvogel. Er sprach mit ihm, wann es möglich war, fütterte ihn immer zur gleichen Uhrzeit und ließ ihn auch mal in seiner Wohnung fliegen, wenn Willi die Gelegenheit nutze.

Friedhelm fuhr er zu Gongo in die Celle und sprach mit ihm. Er ging mit ihm noch einmal sämtliche Details durch. Dann fuhr er in die Wohnung von Boxer Gongo, um mögliche Indizien zu suchen und zu finden. Auch sah er aus dem Fenster und wieder sah er die Nachbarin, von gegenüber. Die, die die Polizei alarmiert hatte. Nichts sprach auf Sterbehilfe für den Vogel. Aber einiges sprach für eine Vergiftung, denn Verteidiger Friedhelm nahm kleine Proben mit aus dem Futter des Vogels. Und da, am Beet vorm Fenster ein Fußabdruck von einem Sportschuh, von der Größe her ein Damenschuh. Aus Intuition wartete Friedhelm, bis die Nachbarin von gegenüber ihre Wohnung verlassen hatte. Dann brach er in die Wohnung von Nachbarin Vivien ein, ihr Name stand an der Eingangstür. Vivien Schneitzelhuber. In der Wohnung drin, sah er Kittel, die auf eine Tätigkeit in einer Arztpraxis oder Krankenhaus hindeuteten. Der Verteidiger Friedhelm verzog eine Miene, ihm wurde nun einiges klarer. Auf einem Kittel stand der Name eines Krankenhauses. Sofort nahm er den Weg auf, dorthin. Das Wetter war ungemütlich und herbstlich. Die Blätter flogen schon durch die Luft und die Straßen waren von Laub übersät. Im Krankenhaus angekommen, fragte er nach Sr. Vivien. Am Empfang bekam er eine Auskunft. Station 9, Hospitzstation. Friedhelm suchte den Lift und fuhr Richtung Himmel. Ausgestiegen, schon erkannte er Sr. Vivien. Die Sr. hatte viel zu tun, auch ihr Gesicht gab Anlass, dass die Station derzeit gut belegt war und sie viel zu tun hatte. Friedhelm hatte inzwischen ein Arztzimmer ausfindet gemacht, in dem fand er sämtliche Arztutensilien. Um unfälliger durch die Stations gehen zu können, zog er alles an. Im Schwesternzimmer gab es einen Spind, in diesen  schaute Friedhelm hinein und sah dort einen Beutel, dessen Inhalt er prüfte. Außen auf dem Beutel, war ein Totenkopf drauf, was auf Gift deutete. Nun wurde Friedhelm einiges klar. Er nahm das Gift und verließ die Station und auch das Krankenhaus. Er schaute auf die Uhr, 14.30 Uhr, um 15.00 Uhr war die Verurteilung des Boxers Gongo. Friedhelm sauste was die Beine herhielten zu seinem Auto. Auf Pantherpfoten flitze er, was das Zeug hielt. Endlich kam er bei seinem Auto an. Schnell zur Polizeistation und das Beweismaterial sichergestellt. Das Labor benötigte einige Zeit, um das Material zu identifizieren. Im Beutel Gift, befand sich auch ein kleine Feder vom Kanarienvogel. Der Fall war klar. Die Krankenschwester Vivien Schneitzelhuber war die Täterin und den kleinen Vogel Willi vergiftet. Boxer Gongo wurde freigelassen und seine Miene erhellte sich. Als er freigelassen wurde, schien die Sonne für ihn. Doch noch ein wunderbarer Tag und Willi war auch im Reich der freien Kanarienvögel. Eine wunderbare Geschichte / Story über einen Kanarienvogel.

Ursprung:

b3927bf6ed4b513d40678e0e9b0d1fc2_large

 

 

 

Bildquelle:

http://theinquisitivemeeple.com/2015/02/27/rewind-jason-tagmire-shares-the-story-behind-his-storyteller-cards/

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.