SWOT-Analyse: Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren

Bei Smart Home ist von Jalousien-Schließung über die Heizungs-Steuerung bis zur Kühlschrank-Einstellung vieles möglich
Bildquelle: http://mystolz.de/das-smart-home-ist-offen-wie-ein-scheunentor/

Die SWOT-Analyse ist ein Controlling-Instrument des klassischen Marketings und eignet sich prinzipiell für jede Form der Organisation. Als Vereinigung der Umfeld- und Organisationsanalyse eignet sie sich somit sowohl bei Fragen von Beziehungsproblematiken als auch bei der Markteinführung von Smartphones mit kompletter Haussteuerung.

Heute beschäftigen wir uns mit letzterem Gegenstand, nämlich dem Modell der Haussteuerung, also der Bedienung von beispielsweise Alarmanlage, Mikrowelle und Heizung per Smartphone – und das zu einem Preis von 99 Euro. Was ist vor der Markteinführung des Gerätes also zu bedenken?

Erster und wichtigster Bestandteil einer SWOT-Analyse ist zunächst die Zielfindung. Denn in Hinblick auf das Ziel werden alle weiteren Strenghths, Weaknesses, Opportunities und Threads in der Analyse bewertet.

Zuvor stellen wir die zentrale Frage: Welches Problem löst das Haussteuerungs-Smartphone? Antwort: Es beugt Schäden infolge vergessener oder falscher Handhabung technischer Gerätschaften im Haushalt vor. Als Ziel definieren wir: Wir wollen den Verkauf des Smartphones steigern und die Vorteile der gesamten Haussteuerung aus einer Hand verdeutlichen.

Nun beginnen wir mit der Analyse:

Stärken des Produktes:

Alle Geräte des Hauses können mit nur einem Endgerät bedient und verwaltet werden, der Benutzer behält für nur 99 Euro bequem den sicheren Überblick über sein gesamtes Haus.

Schwächen des Produktes:

Der Benutzer muss den Überblick über die Steuerung des Smartphones bewahren.

Chancen:

Zunehmendes Aufkommen von technischen Gerätschaften im Haushalt.

Risiken:

Mögliche Bedienungsfehler führen zu hohen Schäden und Versicherungsproblemen im Schadensfall.

Mitbewerber:

Hersteller von Steuerungen der Einzelgeräte.

Zielgruppen:

Technikaffine Hausbesitzer zwischen 18-50 Jahren, Lifestyle-Junkies, Singles

Folgende Fehler sind laut Wikipedia häufig anzutreffen und sollten unbedingt vermieden werden

Entscheidend für den Erfolg sind immer konkrete und am Ziel ausgerichtete Maßnahmen, die konsequent umgesetzt werden müssen.

Die folgenden Fehler können häufig in veröffentlichten SWOT-Analysen beobachtet werden:

  1. Durchführung einer SWOT-Analyse, ohne davor ein Ziel (einen Soll-Zustand) zu vereinbaren. SWOT-Analysen sollten immer bezogen auf ein Ziel erstellt und nicht abstrakt gehalten werden. Wird der gewünschte Soll-Zustand nicht vereinbart, werden die Teilnehmer unterschiedliche Soll-Zustände erreichen, was zu schlechteren Resultaten führt.
  2. Externe Chancen werden mit internen Stärken verwechselt. Sie sollten streng auseinandergehalten werden.
  3. SWOT-Analysen werden mit möglichen Strategien verwechselt. SWOT-Analysen beschreiben Zustände, Strategien hingegen Aktionen. Um diesen Fehler zu vermeiden, sollte man möglichst bei Chancen an „günstige Bedingungen“ denken und bei Gefahren an „ungünstige Bedingungen“.
  4. Bei der SWOT-Analyse wird keine Priorisierung vorgenommen. Es lassen sich keine konkreten Maßnahmen ableiten, Maßnahmen werden also weder beschlossen noch umgesetzt.

Ein Beispiel für den Stand moderner Haustechnik findet ihr hier.

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2 Kommentare

  1. danke für diesen infortext; sehr informativ und klar

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