Trojanisches Marketing

Bei dem Trojanischen Marketing geht es nicht wie bei dem klassischen Marketing darum bestehende Märkte zu erschließen, sondern neue Märkte zu schaffen. Die Definition aus dem Buch „Trojanisches Marketing – Mit unkonventioneller Werbung zum Marketingerfolg“ (Haufe Verlag, 2008) lautet folgendermaßen: „Trojanisches Marketing ist das konsequente, systematische Suchen, Identifizieren und Nutzen „trojanischer Pferde“. Ein trojanisches Pferd ist alles, was geeignet ist, auf indirekten unkonventionellen Wegen, d.h. abseits von verstopften Informationskanälen, die Zielgruppe nachhaltig zu erreichen“.
(siehe auch http://www.trojanischesmarketing.com/presse/pressemitteilungen-pressematerialien-kooperationsunterlagen/pressemitteilung-des-haufe-verlags)

Beispiele:

Der Reinigungsspezialist Kärcher reinigte 2005 im Rahmen eines Kultursponserings den Mount Rushmore, das eines der Nationalsymbole der USA ist. Ergebnis: Die Firma Kärcher weckte das Interesse über Emotionen in Form des amerikanischen Nationalstolzes und erzielte mit der Aktion schnelle und hohe Marktingerfolge.

https://www.kaercher.com/de/inside-kaercher/sponsoring/kultursponsoring/mount-rushmore.html

Ein weiteres Beispiel:

Bei einer Abschlussfeier der Universität Wien verteilte Red Bull allen Absolventen eine eigens für die Veranstaltung gestaltete Dose in Form einer Diplomurkunde. Das Ergebnis: Die Absolventen verbinden einen glücklichen Moment (ihre Abschlussfeier) mit Red Bull.

Fazit:

Der Grundgedanke des Trojanischen Marketings ist es, auf subtile Weise gezielt ins Unterbewusstsein der potenziellen Konsumenten zu gelangen, um sich dort mit positivem Nachdruck zu entfalten.

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