VW – Werbung im Wandel | Ein Beispiel

Wie verbreitet VW einen Werbespot im Social Media?

Dies ist das Logo der Volkswagen AG - VW

VW Logo

Social Media eignet sich nicht nur hervorragend dazu, seine eigenen Positionen, Erlebnisse oder Gefühle zu teilen, sondern kann auch von Unternehmen professionell dazu genutzt werden, Werbebotschaften zu verbreiten. Dazu werden die Netzwerke der Einzelnen (z.B. Facebook-) User in der Art eines Schneeballsystems dazu genutzt, einen witzigen TV-Spot oder eine Werbeanzeige zu verbreiten – der Spot verbreitet sich dabei wie ein Computer-Virus. Daher spricht man bei dieser Werbeform auch von viralem Marketing. Dabei können verschiedene Emotionen beim Adressaten angesprochen und genutzt werden, um eine Aktion auszulösen: Witzigkeit, Rührung, Spannung oder auch Niedlichkeit.

Zusatznutzen durch Youtube

VW (Volkswagen) hat im Jahr 2011 einen Werbespot auf Youtube hochgeladen, der sich genau diesen Effekt zu Nutze machte. Das Video wurde seitdem über 60 Mio. (Stand Nov. 2014) mal angesehen – zusätzlich zu den TV-Einsätzen.

Der Faktor „Niedlichkeit“

In dem angesprochen Video wird die Faszination, die Star Wars auf Kinder und Erwachsene ausübt dazu verwendet, das eigene Produkt zu bewerben. Ein kleiner Junge in Darth Vader Verkleidung (=niedlich) nutzt dabei die Kraft der Macht… Wie? Seht selbst:

Überall dieselbe alte Leier. Das Layout ist fertig, der Text lässt auf sich warten. Damit das Layout nun nicht nackt im Raume steht und sich klein und leer vorkommt, springe ich ein: der Blindtext. Genau zu diesem Zwecke erschaffen, immer im Schatten meines großen Bruders »Lorem Ipsum«, freue ich mich jedes Mal, wenn Sie ein paar Zeilen lesen. Denn esse est percipi – Sein ist wahrgenommen werden. Und weil Sie nun schon die Güte haben, mich ein paar weitere Sätze lang zu begleiten, möchte ich diese Gelegenheit nutzen, Ihnen nicht nur als Lückenfüller zu dienen, sondern auf etwas hinzuweisen, das es ebenso verdient wahrgenommen zu werden: Webstandards nämlich. Sehen Sie, Webstandards sind das Regelwerk, auf dem Webseiten aufbauen. So gibt es Regeln für HTML, CSS, JavaScript oder auch XML; Worte, die Sie vielleicht schon einmal von Ihrem Entwickler gehört haben. Diese Standards sorgen dafür, dass alle Beteiligten aus einer Webseite den größten Nutzen ziehen. Im Gegensatz zu früheren Webseiten müssen wir zum Beispiel nicht mehr zwei verschiedene Webseiten für den Internet Explorer und einen anderen Browser programmieren.*

* So gehts natürlich nicht.
Unter dem Video befindet sich Text, der für den Mensch nicht sichtbar ist, für Google im Sinne der Suchmaschinenoptimierung schon – Stichwort „Anzahl der Wörter“. Leider sind die Suchalgorythmen – mittlerweile – so clever, dies zur erkennen.
Schade! 😉

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2 Kommentare

  1. Mir war von der Überschrift her nicht gleich klar, um welche Marketingform es ging. Es erschliesst sich dann aber schnell. Sehr verständlich und anschaulich erklärt. Das Beispiel ist natürlich super. JH

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