Zielgruppenanalyse: Die Super-Grannys sind überall!

Ja, ja, die Super-Grannys – „heute hier, morgen dort“. Aber wie soll es auch anders gehen, wo die Kinder und Enkel doch in ganz Deutschland verstreut leben. Zum Glück wenigstens meistens in gut erreichbaren Großstädten, wo es ordentliche Arbeit oder renommierte Unis gibt. „Die brauchen mich doch alle!“ Und den Enkeln immer nur per Skype beim Großwerden zuzusehen wird auch irgendwann öde.

Wie gut, dass es da die ermäßigte Bahncard der Deutschen Bahn für Senioren gibt. Vor allem für die Seniorinnen, die nie einen Führerschein gemacht haben. Nicht weil sie es nicht konnten oder das Geld knapp war, nein weil sie es nicht mussten. Abgesehen davon, wer will sich denn 50 Prozent von 500 km zwischen Heimathaus und Sohnemann stundenlang auf der Autobahn in den Pendlerstau stellen? Wo es sich doch so bequem und entspannt im Zug reisen lässt. Und das beste: Frau reist nicht allein, sondern hat unzählige Gelegenheiten auf nette Gesprächspartner zu treffen und die lange Strecke unterhaltsam zu verbringen. Selbstständig und – bestimmt ist hier das Motto! „Die Kinder dürfen mich maximal vom Bahnhof abholen!“

Und wenn doch mal niemand interessantes in der Nähe ist, gibt es ja immernoch das WLAN im 1. Klasse ICE Abteil, um in der Zwischenzeit mit den Enkeln zu skypen, die man gerade nicht besuchen kann, aber ganz sicher als nächstes dran sind.

Schön, dass die Bahncard wieder echte Begegnungen ermöglicht und so die Familienbeziehungen trotz der Distanz enger werden lässt. Aber wenn nach einem anstrengenden Familienbesuch der Wunsch nach Erholung und Urlaub besonders groß erscheint, ist es mit der Bahncard auch kein Problem, zum nächsten Kurzurlaub an die Ostsee zu fahren oder die nette Reisebekanntschaft von neulich zu besuchen…

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